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Ursprüngliches Areal der Krimsky-Kaserne mit Reit-, Fahr-
und Exerzierplätzen. Zeuge davon ist noch die jetzige Turnhalle Hyegasse
1, die früher als k.k. Reithalle diente. Das Grundstück weist eine
Fläche von 50.000 m2 auf, ist aber nur mit 38 % überbaut und besteht
aus 1.097 Wohnungen und 38 Geschäftslokalen.
Der Bau erfolgte in mehreren Etappen und weist aufgrund seiner Topographie eine
Aneinanderreihung verschieden großer Wohn- und Gartenhöfe und Plätzen
auf. Die geschwungene Rabengasse - Verbindungsglied von Landstraßer Hauptstraße
und Erdbergstraße - wurde in die Planung miteinbezogen, andere Straßenteile
wurden aufgelassen bzw. als Fußwege in der neuen Anlage weitergeführt.
Der Rabenhof ist mit seiner “romantisch-kleinstädtischen" Lösung,
seiner Vielzahl an Treppen, Durchgängen, Plätzen und Terrassen eine
eigenständige Antwort auch auf den schwierigen, verzweigten Bauplatz. Der
Saal - ein Kinderhort mit 400 Plätzen - wurde stark verändert und
als Kino umgebaut. 1990 entstand hier das Rabenhof-Theater, wobei das Foyer,
mit geringfügigen zusätzlichen Einbauten, renoviert wurde.
Planung: Hermann Aichinger, Heinrich Schmid