Sie beruht im wesentlichen darauf, das Lebensmittel mit einem glykämischen
Index von mehr als 50 während dem Abnehmen vermieden werden sollen.
Warum?
Übergewicht ist die Folge einer vermehrten Insulinausschüttung. Insulin
ist ein Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse nach Bedarf erzeugt wird,
um überschüssigen Zucker im Blut des Menschen abzubauen und den Blutzuckerspiegel
normal zu halten. Bei übergewichtigen Menschen liegt eine Störung
der Insulinfunktion vor, d.h. bei ihnen produziert die Bauchspeicheldrüse
regelmäßig mehr Insulin, als notwendig wäre, um den Blutzuckerspiegel
zu normalisieren. Menschen nehmen zu weil sie unter „Hyperinsulinismus“
leiden. Nicht die Fettleibigkeit ist zuerst da, sondern das Übermaß
an Insulin.
Im Normalfall produziert eine gesunde, gut funktionierende Bauchspeicheldrüse
gerade soviel Insulin, dass der Blutzuckerspiegel auf den normalen Wert gehalten
wird. Es kommt nicht zur Anlage von Fettreserven, sondern der durch das Insulin
entfernte Zucker wird dem Körper als rasch nutzbare Energie zur Verfügung
gestellt, ohne das man zunimmt.
Insulinüberschuss führt dazu, das der Organismus Fette, die er mit
der Nahrung aufnimmt, nicht „verbrennt“, sondern vermehrt als Fettreserven
speichert.
Zu einer hohen Insulinausschüttung kommt es immer dann, wenn der Blutzuckerspiegel
steil ansteigt, und das ist nach den Verzehr von Nahrungsmitteln, die ihn hochtreiben.
Das ist speziell weisser Zucker, enthalten in Form der verschiedensten Süßigkeiten.
Weitere Nahrungsmittel, die den Blutzuckerspiegel abrupt in die Höhe schnellen
lassen, sind: Bier, Kartoffeln und weißes Mehl.
Daher sind speziell diese Nahrungsmittel zu meiden. Man muss darauf acht geben,
worin überall diese Lebensmittel enthalten sind. Schokolade, Bonbons, Mehlspeisen,
Weissbrot, Pommes, zuckerhaltige Limonaden, Coca Cola, etc.